CleanUp Ratgeber

Treppenhaus­reinigung: Wovon die Kosten abhängen.

Zwei Häuser mit gleich vielen Wohnungen können sehr unterschiedlich viel Reinigungsaufwand verursachen. Wer Angebote vergleichen möchte, sollte deshalb zuerst die Flächen, Aufgaben und Abläufe beschreiben. Diese Übersicht hilft Ihnen dabei, ohne pauschale Preise vorzugeben.

Allgemeine Orientierung, keine Rechtsberatung. Entscheidend sind die konkrete Vereinbarung, der Einzelfall und die jeweils geltenden Vorschriften.

Der Umfang beginnt an der Eingangstür.

Was meinen Sie mit Treppenhausreinigung? Für das eine Objekt geht es um Stufen und Podeste. In einem anderen gehören Eingangshalle, Handläufe, Briefkastenanlage und der Weg zum Keller dazu. Bevor Sie ein Angebot anfragen, gehen Sie deshalb vom Eingang bis zur obersten Etage durch das Haus. Notieren Sie, welche Flächen tatsächlich gereinigt werden sollen und welche Bereiche gesondert betrachtet werden müssen.

Eine möglichst konkrete Beschreibung verhindert, dass scheinbar vergleichbare Angebote unterschiedliche Aufgaben enthalten. Besonders bei mehreren Häusern lohnt es sich, jeden Eingang einzeln aufzunehmen. Ein gemeinsamer Keller oder eine Verbindung zwischen Gebäuden kann den Ablauf verändern. Die Anzahl der Wohneinheiten ist eine hilfreiche Orientierung, ersetzt aber keine Betrachtung der zu reinigenden Flächen. Entscheidend ist, was vor Ort zu tun ist.

Fläche und Etagen erzählen nur einen Teil.

Zur Fläche gehören nicht nur die sichtbaren Stufen. Große Zwischenpodeste, lange Flure und breite Eingangsbereiche können mehr Arbeit verursachen als ein kompaktes Treppenhaus mit derselben Etagenzahl. Auch Geländerformen unterscheiden sich: Viele einzelne Streben benötigen einen anderen Arbeitsablauf als eine geschlossene Fläche. Glasflächen, Aufzugstüren und schwer erreichbare Kanten sollten Sie bei der Besichtigung ausdrücklich zeigen.

Ebenso wichtig sind die Oberflächen. Fliesen, Naturstein, beschichtete Böden oder Holz benötigen eine passende Behandlung. Bereits vorhandene Schäden und empfindliche Stellen sollten bekannt sein, bevor die Reinigung beginnt. Aus der Angabe „fünf Etagen“ lässt sich deshalb noch kein vollständiger Aufwand ableiten. Für eine Anfrage reichen zunächst Fotos und eine kurze Beschreibung; offene Details lassen sich am Objekt klären.

Der Turnus sollte zur Nutzung passen.

Wie häufig gereinigt werden soll, hängt unter anderem von der Nutzung des Hauses und dem gewünschten Zustand zwischen den Einsätzen ab. Ein Eingang mit viel Laufverkehr stellt andere Anforderungen als ein wenig genutztes Hinterhaus. Laub, Nässe und eingetragener Schmutz können sich außerdem im Jahresverlauf verändern. Ein sehr langer Abstand macht den einzelnen Reinigungseinsatz nicht automatisch günstiger, wenn bis dahin mehr Schmutz anfällt.

Bei CleanUp stimmen wir den Rhythmus auf Ihr Objekt ab. Möglich sind nach Bedarf beispielsweise mehrere Einsätze pro Woche, wöchentliche, 14-tägliche, monatliche oder einmalige Reinigungen. Das ist keine Empfehlung für jedes Gebäude. Besprechen Sie vielmehr, welche Bereiche regelmäßig und welche nur bei zusätzlichem Bedarf berücksichtigt werden sollen. So wird aus einer pauschalen Häufigkeit ein nachvollziehbarer Arbeitsumfang.

Der Ausgangszustand beeinflusst den ersten Einsatz.

Ein bereits regelmäßig gereinigtes Treppenhaus hat einen anderen Ausgangspunkt als ein Gebäude mit länger bestehenden Verschmutzungen. Anhaftungen in Ecken, starke Rückstände auf Böden oder Schmutz nach Bauarbeiten können einen zusätzlichen Aufwand bedeuten. Benennen Sie solche Stellen schon bei der Anfrage. Einzelne aktuelle Fotos helfen, den Besichtigungstermin vorzubereiten; sie ersetzen bei unklaren Verhältnissen jedoch keine Prüfung vor Ort.

Unterscheiden Sie den einmaligen Startaufwand von der anschließenden laufenden Reinigung. Fragen Sie, welche Arbeiten beim ersten Einsatz vorgesehen sind und welche Aufgaben zum wiederkehrenden Umfang gehören. Eine Grund- oder Bauendreinigung sollte nicht stillschweigend als Teil der normalen Treppenhausreinigung vorausgesetzt werden. Erst wenn diese Grenze feststeht, lässt sich ein Angebot sinnvoll mit einer anderen Leistungsbeschreibung vergleichen.

Zugang und Abstimmung gehören zur Kalkulation.

Auch die Organisation vor Ort beeinflusst den Aufwand. Ist der Zugang zu allen vereinbarten Bereichen möglich? Wer übergibt einen Schlüssel oder öffnet die Tür? Wo befinden sich nutzbare Wasseranschlüsse, und wie weit sind die Wege innerhalb der Anlage? Solche Fragen wirken klein, können den Ablauf aber deutlich verändern. Klären Sie außerdem, ob Räume zeitweise verschlossen sind oder andere Arbeiten parallel stattfinden.

Reinigungszeiten werden bei CleanUp individuell abgestimmt, auch früh morgens, abends oder am Wochenende nach Absprache. Daraus ergibt sich kein fest zugesagtes Zeitfenster für jedes Objekt. Teilen Sie mögliche Einschränkungen und den zuständigen Ansprechpartner vorab mit. Bei mehreren Gebäuden ist eine Übersicht über Adressen und Zugänge hilfreicher als eine einzige Gesamtzahl der Wohnungen.

Zusatzleistungen sollten ausdrücklich benannt sein.

Treppenhausfenster, Kellerflure, Gemeinschaftsräume oder die Reinigung eines Tonnenplatzes sind Beispiele für Aufgaben, über deren Einbeziehung gesprochen werden sollte. Auch Objektkontrollen oder ein Mülltonnenservice gehören nicht automatisch zu jeder Reinigungsanfrage. Halten Sie deshalb fest, welche Tätigkeiten Sie regelmäßig wünschen und welche nur bei Bedarf angefragt werden sollen.

Geht es zugleich um Reinigung und Objektservice, betrachten Sie beide Bereiche gemeinsam, benennen die Aufgaben aber getrennt. Auf Wunsch weist CleanUp Leistungen auf der Rechnung separat aus. Das schafft eine bessere Übersicht über den beauftragten Umfang. Prüfen Sie bei einer kombinierten Anfrage, ob die Beschreibung auch erkennen lässt, welche Arbeiten nur einmalig und welche wiederkehrend vorgesehen sind.

Vergleichen Sie dieselbe Leistung miteinander.

Prüfen Sie Angebote nicht nur anhand einer Gesamtsumme. Legen Sie Ihre Aufgabenliste daneben und markieren Sie Unterschiede. Wo ein Angebot nur Böden nennt, ein anderes zusätzlich Handläufe und Eingangstüren, vergleichen Sie zunächst den Umfang. Fragen Sie bei unklaren Formulierungen nach, bevor Sie eine Entscheidung treffen. Für eine erste Gegenüberstellung helfen diese Punkte:

  • Welche Eingänge, Etagen, Flure und Nebenräume sind enthalten?
  • Welche Oberflächen und Einrichtungsbestandteile werden gereinigt?
  • Welcher Turnus ist für welche Aufgabe vorgesehen?
  • Sind ein zusätzlicher Ersteinsatz und spätere Sonderarbeiten getrennt erkennbar?
  • Welche Zugänge und Abstimmungen werden für die Durchführung vorausgesetzt?

Mit wenigen Angaben wird die Besichtigung konkreter.

Für den ersten Kontakt genügen die Objektadresse, die Zahl der Eingänge und Etagen, der gewünschte Umfang sowie eine Vorstellung vom Rhythmus. Falls vorhanden, ergänzen Sie aktuelle Fotos und Hinweise auf schwierige Stellen. Sie müssen dafür keine eigene Flächenberechnung erstellen. Wichtig ist, Besonderheiten früh anzusprechen, damit sie bei der Besichtigung berücksichtigt werden können.

CleanUp arbeitet schwerpunktmäßig in Oberhausen und Duisburg. Den genauen Umfang klären wir bei der kostenlosen Besichtigung. Danach können Sie die vorgeschlagenen Aufgaben und den vorgesehenen Ablauf anhand Ihres tatsächlichen Bedarfs beurteilen.

Quellen und Hinweise

Die praktischen Hinweise erläutern mögliche Kostenfaktoren. Den tatsächlichen Aufwand und Leistungsumfang klären wir am jeweiligen Objekt.

Stand der Prüfung: 19.10.2026. Vorschriften und Vereinbarungen können sich ändern. Bei rechtlichen Fragen zum Einzelfall lassen Sie sich fachkundig beraten.

Vom Überblick zum konkreten Auftrag.

Beschreiben Sie uns Ihr Objekt und die gewünschte Leistung. Bei einer kostenlosen Besichtigung stimmen wir den Umfang mit Ihnen ab.